
Zukunft gestalten: nachhaltig, aktiv und gemeinsam
Die Hardenbergschule ist eine vierzügige Grundschule in Kiel-Düsternbrook mit rund 360 Schülerinnen und Schülern.
Wir verstehen Schule als einen Ort, an dem Kinder lernen, ihre Zukunft selbstständig, verantwortungsvoll und gemeinsam mit anderen zu gestalten.
Unsere Schulentwicklung verbindet Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Begabten- und Potenzialförderung, zeitgemäße Lernformen, Digitalisierung und die Weiterentwicklung von Lernräumen.
Diese Bereiche betrachten wir nicht getrennt voneinander, sondern als Teile einer gemeinsamen Entwicklung.
BNE als Leitidee unserer Schule
Bildung für nachhaltige Entwicklung ist ein zentraler Bestandteil unseres Schulprofils. Die Hardenbergschule ist als Zukunftsschule Schleswig-Holstein auf Stufe 2 ausgezeichnet.
Unser Ziel ist es, Nachhaltigkeit für Kinder konkret und erfahrbar zu machen. Sie sollen Zusammenhänge erkennen, unterschiedliche Perspektiven einnehmen und erleben, dass sie ihre Umwelt und ihre Zukunft selbst mitgestalten können.
Ein Beispiel dafür ist unser Bienenprojekt. In eigenen Bienenbeuten erleben die Kinder unmittelbar, welche Bedeutung Bienen für Bestäubung, Artenvielfalt, Ökosysteme und unsere Ernährung haben. Das Projekt verbindet Wissen mit praktischem Handeln und eröffnet vielfältige Möglichkeiten für fächerübergreifendes Lernen.
BNE beschränkt sich bei uns jedoch nicht auf einzelne Projekte. Themen wie Artenvielfalt, Ressourcen, Ernährung, Mobilität, Konsum und gesellschaftliches Zusammenleben finden ihren Platz in Unterricht, Schulleben und Schulentwicklung.
Eine zentrale Frage begleitet uns dabei: Wie können Kinder erfahren, dass ihr eigenes Handeln einen Unterschied macht?
Potenziale erkennen und fördern – Lernplan Plus
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Begabten- und Potenzialförderung.Mit dem Lernplan Plus schaffen wir ein Angebot für Kinder, die in einzelnen Bereichen besondere Stärken, Interessen oder Begabungen zeigen. Ausgehend von ihren individuellen Potenzialen werden weiterführende Lernziele und persönliche Herausforderungen entwickelt.
Der Lernplan Plus ergänzt das reguläre Lernen und eröffnet den Kindern Möglichkeiten, sich vertieft, selbstständig und interessengeleitet mit anspruchsvollen Fragestellungen auseinanderzusetzen.Dabei geht es uns nicht allein um besondere schulische Leistungen. Wir möchten Potenziale wahrnehmen, Neugier fördern und Kindern Raum geben, ihre individuellen Stärken weiterzuentwickeln.
Begabtenförderung wird damit nicht als einzelne zusätzliche Maßnahme verstanden, sondern als Bestandteil unserer gemeinsamen pädagogischen Arbeit.
Zeitgemäß lernen und Lernräume weiterdenken
Lernen verändert sich – und damit verändert sich auch die Frage, wie Schule gestaltet sein muss.
Wir entwickeln Unterricht, Lernzeiten und unsere vorhandenen Räume weiter. Klassenräume, Flure und weitere Bereiche der Schule werden zunehmend als unterschiedliche Lernorte verstanden.Kinder sollen Möglichkeiten erhalten, selbstständig und gemeinsam, analog und digital sowie in unterschiedlichen Lernsettings zu arbeiten.
Dabei interessiert uns besonders das Zusammenspiel von Pädagogik, Raum und Organisation: Welche Strukturen benötigen Kinder für selbstständiges Lernen? Welche Räume unterstützen unterschiedliche Lernformen? Und wie lassen sich Veränderungen unter den realen Bedingungen einer bestehenden Schule umsetzen?
Digitalisierung im Schulalltag
Digitale Medien sind selbstverständlicher Bestandteil unserer Schulentwicklung. Die Hardenbergschule verfügt über eine umfangreiche Ausstattung mit iPads und über zentral organisierte Strukturen für Gerätemanagement und Administration.
Entscheidend ist für uns jedoch nicht die Technik allein.
Im Mittelpunkt steht die pädagogische Frage: Wo können digitale Werkzeuge Lernen sinnvoll unterstützen, erweitern oder neu ermöglichen?
Dazu gehört neben dem Einsatz digitaler Medien im Unterricht auch die Entwicklung verlässlicher technischer und organisatorischer Strukturen. Digitalisierung wird so nicht als Einzelprojekt, sondern als Teil der gesamten Schulentwicklung verstanden.
Schulentwicklung gemeinsam gestalten
Veränderung braucht Beteiligung, Verbindlichkeit und Zeit.Wir versuchen deshalb, Schulentwicklung so zu organisieren, dass Ideen gemeinsam entwickelt, erprobt, reflektiert und schrittweise in den Schulalltag überführt werden können.Dabei verstehen wir uns ausdrücklich nicht als "fertige Schule". Schulentwicklung ist ein kontinuierlicher Prozess. Manche Lösungen funktionieren bereits gut, andere befinden sich in der Erprobung und wieder andere führen zu neuen Fragen.Gerade dieser offene Umgang mit Entwicklungsprozessen gehört für uns zu einer lernenden Schule.
Hospitationen an der Hardenbergschule
Die Hardenbergschule öffnet ihre Türen für Schulen, Schulleitungen, Schulträger und weitere Interessierte, die Schulentwicklung in der Praxis erleben möchten.
Je nach Interesse und Fragestellung können bei einer Hospitation unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden:
*BNE als Leitidee von Unterricht und Schulentwicklung
*Bienenprojekt und handlungsorientierte BNE-Praxis
* Begabten- und Potenzialförderung mit Lernplan Plus
* selbstständiges Lernen und zeitgemäße Lernformen
* Entwicklung und Nutzung von Lernräumen
* Digitalisierung und iPad-Einsatz
* technische Infrastruktur und MDM
* Organisation und Steuerung von Schulentwicklungsprozessen
Dabei geht es nicht darum, eine vermeintlich perfekte Schule zu präsentieren. Wir möchten Entwicklungswege sichtbar machen und offen darüber sprechen, was funktioniert, welche Entscheidungen wir getroffen haben, wo Herausforderungen liegen und welche Fragen uns aktuell beschäftigen.Hospitationen können mit einem fachlichen Austausch und einer Beratung durch die Konrektorin Maren Bunk und dem Schulleiter Dirk Breede verbunden werden.
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Die Digitalisierung im Bildungsbereich ist weit mehr als die Anschaffung von Tablets und Smartboards. Ein zukunftsfähiges Konzept basiert auf drei Säulen: technische Infrastruktur, pädagogisches Konzept und Personalentwicklung.
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Ab 2026 tritt der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder in Kraft – eine tiefgreifende Veränderung für Kommunen und Schulen. Die Herausforderungen reichen von Raumfragen über Personalgewinnung bis zur pädagogischen Konzeption.

Die Anforderungen an Schulgebäude wachsen stetig – durch Ganztagsbetreuung, inklusive Beschulung und moderne Unterrichtsformen. Gleichzeitig sind Neubauten kostspielig und langwierig. Die Lösung: intelligente Konzepte zur multifunktionalen Nutzung bestehender Räume.